29. Juli 2016

Der Plan

Unser Neubauloft

Ein bisschen Erfahrung als Bauherr habe ich ja schon gewinnen können, als ich vor 10 Jahren das Loft ausbauen lies, in dem ich mit Familie seitdem wohne. Eine gute alte Freundin hatte die grundsätzliche Idee, meine Schwester, gelernte Innenarchitektin plante alles bis auf die letzte Fließe und zuletzt beauftragte ich das Architekturbüro Gerhard P. Wirth, die Planunterlagen meiner Schwester Susanne Fink-Beie in die Realität umzusetzen.

Da das Loft ein Neubauloft war, d.h. ein Bauträger baute einen Neubau ohne Innenausbau, und wir sehr bald unser Loft gekauft haben, hatten wir viel Zeit für die Planung. Als der Rohbau an uns übergeben wurde, war wirklich alles geplant, ausgeschrieben und vergeben. Auch einen Fachingenieur für die technische Gebäudeausrüstung hatten wir beauftragt. Die Planung war konventionell und bis auf ein kompliziertes Treppenauge in 2-D. Dennoch wurde der Ausbau termin- und kostengerecht fertig. Das lag ganz sicher wesentlich daran, dass wir für die Planung viel Zeit hatten und nach Abschluss der Planung nichts mehr geändert haben.

Aus diesen Erfahrungen reifte die Idee, vorab mit dem eingespielten Planungsteam eine konventionelle Vorplanung zu beauftragen. Wir sollten erst einmal genauer wissen, was wir überhaupt auf dem Grundstück bauen wollen. Danach will ich einen Generalübernehmer finden, der in der Lage ist, so viel wie möglich mit den Methoden von BIM zu planen und zu bauen. Mit diesem soll das Bauwerk partnerschaftlich und transparent errichtet werden. Natürlich ist der Gebrauch von SOFiSTiK Programmen und von Autodesk Revit zumindest im Bereich der Tragwerksplanung Pflicht.

In einer ersten Phase erwarte ich einen Festpreis für die Planung und eine Schätzung für die Ausführung, danach einen festen Preis und Termin für die Ausführung.

Ob das alles so klappt und die Vorgehensweise auch von Vorteil für alle Beteiligten ist, wird die Zukunft zeigen und soll weiter in diesem Blog dokumentiert werden.

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